[Rezension] Dance, Love, Learn, Repeat von Tom Ellen und Lucy Ivison

Coverrechte: Chicken House ©Foto Silke Tellers||World of Books and Dreams

Infos zum Buch: 

AutorIn: Tom Ellen und Lucy Ivison  
Titel: Dance, Love, Learn, Repeat
ÜbersetzerIn: Fabienne Pfeiffer
Originaltitel: Freshers
Format: Hardcover
Genre: New Adult
Umfang: 432 Seiten
Verlag: Chicken House
Empfohlenes Lesealter: ab 16 Jahren
Erscheinungstermin: 01. November 2018
Preis Buch: 19,00 €
Preis eBook: 13,99 €
ISBN-10: 3551521085
ISBN-13: 978-3551521088
ASIN: B07CJX7F1W

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*Chicken House by Carlsen*

Inhalt

Genau so hatte Phoebe sich ihre erste Woche auf dem College vorgestellt: endlich Freiheit, endlich Party und nette Leute. Doch ausgerechnet ihr großer Schwarm seit der siebten Klasse an der Highschool, Luke, ist am gleichen College und Phoebe verfällt ihm gleich beim ersten Blick wieder. Dabei hat Luke schon seit Jahren eine feste Freundin und Phoebe ist ihm bisher nie aufgefallen – bisher…
Luke hingegen ist sich noch gar nicht so sicher, ob das College so wie es ist, seinen Vorstellungen entsprach. Auch sonst ist er in allem ein wenig hin- und hergerissen, vor allem was seine Beziehung zu Abbey angeht, denn ob es wirklich klappt, ihre Beziehung über diese Entfernung aufrecht zu halten. Denn am College gibt es eine Menge heißer Mädchen und da wäre auch noch Phoebe, die ihm zu Hause nie aufgefallen ist, die aber doch eigentlich sehr hübsch und nett ist.

Meine Meinung

Auch wenn das Cover recht einfach gestaltet ist, ist es durch die aufgesetzte Schrift doch wieder ein echter Hingucker und Collegestorys für zwischendurch gehen eigentlich immer.
Der Roman fängt gleich mittendrin an und wir begleiten Phoebe auf ihre erste Collegeparty, bei der wir schon ein wenig von ihr erfahren dürfen. Auch auf ihren langjährigen Schwarm Luke trifft sie gleich zu Beginn, so dass man schon einen ersten Blick darauf erhaschen kann, wie es weitergehen wird.
Der Schreibstil der beiden Autoren liest sich leicht, jugendlich und modern. Schnell ist man in der Geschichte drin und fühlt sich auch dank der unterschiedlichen Charaktere ein wenig an die eigene Schulzeit zurückerinnert. Allerdings muss ich hier etwas erwähnen, dass mir beim Lesen etwas auf die Nerven ging: nämlich die Übersetzung des kleinen Wörtchens ja, das hier gerne in die Länge gezogen wird zu einem jaah und das gefühlt auf jeder Seite. Das liegt zwar hier mit Sicherheit an der Übersetzung, brachte mich aber jedes Mal dazu, die Augen zu verdrehen.
Ansonsten fand ich die Geschichte sehr nett, zwar gab es keine riesengroßen Überraschungen, aber dafür klang der Inhalt recht glaubwürdig. Gefallen hat mir, dass es sich hier weder bei Phoebe noch bei Luke um die typischen Charaktere dieses Genres hielt, sondern beide einfach natürlich waren. Auch sonst kann ich mir gut vorstellen, dass man die meisten der Erfahrungen, die in dem Buch geschildert werden, auch selbst erleben könnte. Das Ende bleibt insofern offen, dass ich mir hier durchaus eine Fortsetzung vorstellen könnte.
Aus wechselnden Perspektiven zwischen Phoebe und Luke verfolgen wir das Geschehen. Dabei lernen wir beide Charaktere und deren Wünsche und Gefühle gut kennen und kann ihre Handlungen doch recht gut nachvollziehen.
Phoebe war mir auf den ersten Blick sehr sympathisch und erinnerte mich hier und da ein wenig an mich selber. Eine Mischung aus zurückhaltend und lebensfroh und einfach ein richtig nettes Mädel zum Pferde stehlen. Genauso ist auch Luke, ein netter Kerl von nebenan, der noch nicht so ganz weiß, wie es für ihn weitergehen soll, vor allem, was sein Liebesleben angeht. Ich fand beide Protagonisten glaubwürdig und authentisch und würde gerne von beiden erfahren, wie es ihnen am College weiter ergehen wird.
Doch nicht nur die Protagonisten waren lebendig, sondern auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Ob es die beiden Mädels, mit denen sich Phoebe anfreundet, waren, oder Arthur und Co im Jungenwohnheim. Sie machten die Geschichte rund und lebendig.

Mein Fazit

Eine sehr nette Geschichte, die sich anfühlte wie eine Zeitreise in die eigene Schulzeit. Lebendige und authentische Charaktere machten die Geschichte zu einer netten Unterhaltung, allerdings auch alles in allem sehr geradlinig und ohne riesige Überraschungen. Eine nette Geschichte für zwischendurch, bei der ich durchaus erfahren möchte, wie es Phoebe und Luke weiter ergehen wird, da sie einfach sehr sympathische Charaktere sind.

3 Gedanken zu „[Rezension] Dance, Love, Learn, Repeat von Tom Ellen und Lucy Ivison

  1. Nicole Antworten

    Hallo Silke,

    schade, dass es nicht zu mehr als einen ‘nett’ reicht. Aufgrund des originellen Covers ist mir das Buch schon mehrmals aufgefallen und hatte doch mein Interesse geweckt. Jetzt habe ich weniger Lust drauf, worüber sich die Wunschliste freut.

    Liebe Grüße,
    Nicole

    • Silly Autor des BeitragsAntworten

      Hallo Nicole,

      sagen wir mal so, vom rein realistischen Punkt her, fand ich dieses Buch um Längen besser, als die sonst so typischen Studentengeschichten. Also zwei Protagonisten, die weder naives Dummchen, aber im nachhinein wunderschöne Prinzessin noch Bad Boy waren. Ich konnte auch viel Schmunzeln, aber es war halt einfach leichte Unterhaltung für zwischendurch. ;)

      Liebe Grüße
      Silke

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