[Rezension] Kälter als die Angst von Christine Drews

Infos zum Buch: 

Coverrechte: Bastei Lübbe ©Foto Silke Tellers||World of Books and Dreams

AutorIn: Christine Drews   
Titel: Kälter als die Angst
Format: Taschenbuch
Genre: Kriminalroman
Umfang: 304 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungstermin: 21. Dezember 2018
Preis Buch: 10,00 €
Preis eBook: 8,99 €
ISBN-10: 3404177886
ISBN-13: 978-3404177882
ASIN: B07D1SWZC

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*Bastei Lübbe*

Inhalt

In einer Werkstatt hinter dem Wohnhaus des Schreiners Delbrück wird die Ehefrau desselben, Carla, ermordet aufgefunden. Alles deutet auf den Ehemann hin, doch Ermittler Peter Käfer und Charlotte Schneidmann erhalten durch Zufall weitere Spuren. Denn vor ihrem Tod erhielt Carla Delbrück Drohbriefe, Drohbriefe, die niemand richtig ernst nahm, denn sie hingen mit einer Tat aus längst vergangener Zeit zusammen. Als weitere Bewohner des Wohnhauses, in dem Carla bis vor kurzem noch lebte, ebenfalls Drohbriefe erhalten, gehen die Ermittler noch weiteren Spuren nach.

Meine Meinung

Das Cover wirkt auf den ersten Blick schlicht, aber auch ein wenig düster und passt hier gut zu einem Krimi.
Der Beginn mit dem Prolog aus der Sicht eines Ich-Erzählers, von dem man gleich ahnt, dass er nichts gutes im Schilde führt, macht neugierig auf den Verlauf der Handlung und macht schon den Beginn spannend.
Der Schreibstil der Autorin Christine Drews ist leicht, gut verständlich und lässt sich flüssig lesen. Da es hier nur sehr wenige blutige Details gibt, ist das Buch auch perfekt für Leser mit etwas schwächerem Nervenkostüm, die trotzdem gerne Spannungsromane lesen. Trotzdem ist die Geschichte soweit vorstellbar und liefert das passende Kopfkino und man merkt ihr durchaus an, dass sie erfahrene Dehbuchautorin ist, denn diesen Krimi kann ich mir auch gut im TV vorstellen.
Aus verschiedenen Blickwinkel verfolgt der Leser das Geschehen, somit bekommt man einen guten Eindruck von den laufenden Ermittlungen, aber auch vom Verhalten der verdächtigen Personen und denen, die ebenfalls wie das Opfer, Drohbriefe erhalten haben. Man kann hier miträtseln, wer der Täter ist und was hinter der Tat steckt und dieser Punkt macht den Krimi gleich nochmal spannend. Auch sonst sorgt Christine Drews für die ein oder andere Überraschung und hält Wendungen parat, die man keineswegs vorausahnen kann.
Die gesamte Handlung ist spannend und geradlinig aufgebaut und steigert sich zum Schluss hin immer mehr. Auch die bereits erwähnten Perspektivenwechsel sorgen für einen fesselnden Plot. Gerade die Momente, in denen Christine Drews den Täter erzählen lässt oder Auszüge aus dem Buch eines ehemaligen Mörders mit einbringt, regen zu weiterem Miträtseln an.
Da es sich hier um eine Krimireihe handelt, die aber auch Quereinsteiger ohne Verständnisprobleme lesen können, sind vor allem die Ermittler bereits bekannt. Zwar gibt es kleinere Einstreuungen aus deren Privatleben, doch dieses bleibt nur am Rande der Handlung und sorgt für Authentizität der Charaktere.
Neben den Ermittlern kommen diverse Nebencharaktere hinzu, die ihren nötigen Einfluss auf die Handlung nehmen und dadurch ebenfalls ein recht glaubwürdiges Bild abgeben.

Mein Fazit

Ein gelungener, durchweg solider und spannender Krimi, der mit überraschenden Wendungen gute Unterhaltung bietet. Glaubwürdige Charaktere, ein flüssiger Schreibstil und ein sehr spannender und durchaus auch vorstellbarer Fall für die Ermittler sorgen dafür, dass der Lesefluss aufrecht erhalten bleibt. Auch Quereinsteiger dürften bei diesen Krimi keine Verständnisprobleme haben, da das Hauptaugenmerk auf den Fall gerichtet ist. Lesenswerter und unterhaltsamer Krimi.

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