[Rezension] Black Angel Chroniken – Im Zeichen des schwarzen Engels von Kristen Orlando

Ein guter Einstieg in eine neue Jugendbuchreihe.

Infos zum Buch:

Coverrechte: HarperCollins © Foto Silke Tellers||World of Books and Dreams

AutorIn: Kristen Orlando
Titel: Black Angel Chroniken –
Im Zeichen des schwarzen Engels
Originaltitel: You don’t know name
ÜbersetzerIn: Gisela Schmitt
Format: Paperback
Genre: Jugendbuch
Umfang: 302 Seiten
Verlag: HarperCollins Germany
Erscheinungstermin: 02. Januar 2018
Preis Buch: 12,00 €
Preis ebook: 9,99 €
ISBN-10: 3959671679
ISBN-13: 978-3959671675
ASIN: B06XRJ8W84

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Inhalt

Die sechzehnjährige Reagan ist glücklich, denn zum ersten Mal seit langer Zeit hat sie das Gefühl, endlich zu Hause zu sein. Doch auch wenn sie in Harper und Malika sehr gute Freundinnen gefunden hat und in ihrem Nachbarn Luke mehr als nur einen Freund sieht, gibt es ein Geheimnis, das Reagan niemals ausplaudern darf. Denn Reagan ist ein Black Angel, diese sind eine geheime Organisation, in der der größte Teil der Mitglieder hineingeboren wurde, genauso wie Reagan, deren Eltern ebenfalls zu den Black Angel gehören. Bisher hat sie ihre Bestimmung nie in Frage gestellt, doch nun, wo sie das Gefühl hat, zu Hause zu sein, fällt ihr das immer schwerer. Dann plötzlich und unerwartet überschlagen sich die Ereignisse und Reagan muss Entscheidungen treffen.

Meine Meinung

Bei diesem Buch wurde ich auf Grund des Klappentextes, aber auch wegen des eher ungewöhnlichen Covers sehr neugierig. Auch der Einstieg in den ersten Teil einer neuen Reihe gelang mir schnell und ohne Schwierigkeiten, denn Kristen Orlando beginnt hier mit einem Prolog, der es gleich in sich hat und mit Tempo beginnt. Auch der Schreibstil der Autorin gefiel mir recht gut, er ist leicht und gut verständlich und somit verfliegen die Seiten förmlich beim Lesen. Die Sprache ist jugendlich gehalten und recht einfach, so dass auch die Zielgruppe hier angesprochen wird.
Wie bereits erwähnt, beginnt die Geschichte mit viel Tempo, doch dann, mit Kapitelbeginn, wird erst einmal das Tempo deutlich gedrosselt. Man hat hier die Gelegenheit, Reagan und ihre Lebensumstände, aber auch ihre Freunde und zum Teil ihre Gedanken kennenzulernen. Das ist zwar dann ein eher ruhiger Part, aber bleibt so gut zu lesen, dass keine Langeweile aufkommt. Doch dann bekommt das ganze eine Wendung, die der Geschichte ordentlich Schwung verpasst.
Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Form durch die Protagonistin Reagan. Man sieht ihre Welt durch ihre Augen und beginnt sich so nach und nach darin zurecht zu finden.
Reagan hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Ich habe sie wirklich bewundert für ihre gelungene Mischung aus Pflichtbewusstsein und Jugendliche. Man spürt hier ganz deutlich, dass sie noch nicht in ihrem Leben richtig angekommen ist und dass sie dieses bisher auch nie in Frage gestellt hat. Doch jetzt, mit völlig neuen Lebensumständen, kommen ihr zum ersten Mal Zweifel. Ich habe hier absolut mitfühlen können und konnte mir sehr gut vorstellen, wie es diesem Mädchen in der doch sehr schweren Situation gehen könnte. Ihre Entwicklung fand ich sehr glaubwürdig und passend und bin da auch durchaus neugierig, wie das weitergehen wird.
Neben Reagan lernt man noch einige Nebencharaktere kennen, bei denen vor allem Luke, ihr Nachbar und guter Freund, eine sehr wichtige Rolle einnimmt. Er ist in schweren Situationen für Reagan da und man spürt sehr gut, dass sie so etwas gar nicht kennt. Aber auch Harper, ihre beste Freundin, war ein sehr authentischer Charakter, die ich vom ersten Moment an mochte. Schwierigkeiten hatte ich eher mit Reagans Eltern, die mir gerade zu Beginn sehr engstirnig vorkamen. Ich hatte den Eindruck, dass sie sich so gar nicht in ihre Tochter versetzen können, aber auch hier gab es noch eine interessante Wendung.
Über den Gegenpart, bzw. den Antagonisten erfährt man hier dann eher aus den Erzählungen. Da hätte ich mir durchaus noch etwas mehr Geheimnisse gewünscht, bei denen man miträtseln könnte. Doch auch ohne dies habe ich hier die ein oder andere Theorie in Gedanken entwickelt und genau so etwas mag ich an Spannungsromanen – miträtseln und mitfiebern können.

Mein Fazit

Ein solider und recht spannender Einstieg in eine neue Jugendbuchreihe, bei der man durchaus mit der Protagonistin mitfiebern kann. Nach einem eher ruhigen Einstieg, bei dem ich aber die Protagonistin umso besser kennenlernen konnte, entwickelte sich die Geschichte noch zu einem spannenden Agententhriller, dessen Ende auf eine spannende Fortsetzung hoffen lässt. Eine Leseempfehlung für alle, die Jugendbücher mit Agententhrill mögen.

2 Gedanken zu „[Rezension] Black Angel Chroniken – Im Zeichen des schwarzen Engels von Kristen Orlando

  1. Anja Antworten

    Hey Silke,

    ich freue mich, das dir das Buch so gut gefallen hat, bei mir konnte es diese Gefühle leider nicht auslösen.

    Ich würde mich freuen, dich mit verlinken zu dürfen, da zum einen unsere Meinungen auseinander gehen und da deine Rezi wirklich Lust auf das Buch macht, obwohl ich weiß das es mir nicht so ganz gefällt. :-D

    Liebe Grüße, Anja

    • Silly Autor des BeitragsAntworten

      Hallo Anja,

      ach Schade, dass es dich nicht so überzeugen konnte, aber wie so oft, ist es ja doch Geschmackssache.

      Über eine Verlinkung freue ich mich immer. :D Also sehr gerne!

      Liebe Grüße
      Silke

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